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Willkommen auf meiner Website!

April 14, 2008

 

 


Ich habe das Thema „Videokunst“ gewählt, da mich Kunst im Allgemeinen immer schon begeistert hat.

 

 

Ich lasse mich gern von Kunstwerken in den Bann ziehen und denke gerne über die Beweggründe der Künstler nach. Ich finde es faszinierend, wie man durch Kunst mit Menschen kommunizieren kann.

 

 

Durch Kunst wollen Künstler auf Probleme der Gesellschaft aufmerksam machen, denn die Voraussetzung der Auseinandersetzung mit einem Problem ist die Wahrnehmung.

 

 

 

Ich wählte insbesondere die Medienkünstlerin Valie Export, da sie die Rolle der Frau in der früheren Gesellschaft kritisiert hat und bis heute als Pionierin der Videokunst gilt.

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Zusammenfassung

April 5, 2008

 

Valie Export ist eine Pionierin der Videokunst. Sie selbst bezeichnet sich als Medienkünstlerin, da sie mit vielen verschieden Medien arbeitet, wie z.B.: Film, Installationen, Performance usw.

 

 

 

Bei ihren Arbeiten steht der Feminismus im Vordergrund. Sie stellt die aufgezwungene Rolle der Frau in Frage und fordert mehr Selbstbestimmung der Frauen. Valie Export erschafft Kunstwerke nicht nur aus ihrer eigener Sicht, sondern bezieht den Betrachter in ihre Kunst mit ein.

 

Medienkunst ist eine relativ junge Kunstform und entwickelte sich aus der Videokunst. Videokunst verwendet neue Gestaltungsmittel und ist das radikale Gegenteil der Unterhaltungsindustrie.

 

 

 

In den 60er Jahren verwendeten Künstler neue Medien, wie den Fernseher, um ihre Kunst zu übermitteln. Die eigentliche Videokunst begann aber erst in den 70er Jahren, als die Videoausrüstung leistbar und tragbar wurde. In den 80er Jahren kombinierten Künstler ihre Videoinstallationen mit anderen Materialien. Daraus entstanden neue Gesamtkunstwerke.

 

Videokunst beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Bereichen und Techniken, die sich nicht immer klar unterscheiden lassen.

Die Techniken reichen vom „Expanded Cinema“ über den „Experimentalfilm“ bis zur „Aktionskunst“.

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Tap und Tastkino

April 5, 2008

 

Valie Exports Kunstwerke und „Erschaffungen“ waren immer schon skandalös und provokativ. Export setzte die Provokation oft auch als Ausdrucksmittel ein. Als 1968 die öffentliche Aktion „Tap und Tastkino“ entstand, bezog sie ihren eigenen Körper in die Kunst ein doch es blieb nicht nur ihr eigener Körper, die Passanten wurden auch gleich zur Kunst erklärt.

Die Passanten waren ein aktiver Teil der Aktion. Die Passanten durften durch einen Kasten Valie’s Brüste für eine halbe Minute pro Person berühren.

Diese Aktion wurde von Peter Weibl marktschreierisch angepriesen auf dem Stachus in München. Durch ihre provokanten Aktionen fand sie internationalen Anklang aber auch große Ablehnung in Österreich.

 

 

Tapp-und Tastkino

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Das Erfolgsgeheimnis von Valie Export

April 5, 2008

 

Allein schon durch ihren neu erfundenen Namen, den sie auch zu ihrem Logo machte, machte Valie Export auf sich aufmerksam. Sie ist eine Künstlerin, die sich in einer Männer dominierenden Welt behauptete.

 

Als Kind schon malte sie gerne und ihre Mutter war sehr bedacht darauf, Kunst in die Erziehung einfließen zu lassen.

 

Die Kunst, die Valie Export in den 60er und 70er Jahren kreierte, war skandalös.

Vielleicht ist ihre Kunst so erfolgreich, weil Export nicht nur aus ihrer eigenen Sicht Kunst erschafft, sondern auch auf den Bertachter achtet und in die Kunst mit einbezieht.

 

Ein gutes Beispiel von diesem einbeziehen von Betrachtern liefert das „Tapp- und Tastkino“.

 

Valie Export hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und hat sich selbst durch ihre Kunst exportiert.

 

Valie Export

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Techniken der Videokunst

April 5, 2008

Aktionskunst

Die Aktionskunst verbindet verschiedene Medien miteinander. Zu der Aktionskunst zählt auch die Performancekunst.

Das Ziel ist es, eine Verbindung zwischen dem Künstler und dem Publikum aufzubauen.

Aktionskünstler wollen mit ihrer Kunst das Interesse des Publikums sich ziehen.

Sie wollen das Leben mit der Kunst verbinden.

Aktionen dieser Kunstart kann man mit verschiedenen Kunstarten wie zum Beispiel den Tanz, Malerei, Musik und Theater verbinden.

 

Expanded Cinema

Der Begriff „Expanded Cinema“ entstand in der Zeit der Kunstbewegung der 60ger und 70er Jahre.

Das „Expanded Cinema“ dient zur Erweiterung der Filmvorführung und ist ein relativ neues Präsentationsformat.

Das „erweiterte Kino“ ermöglicht den Künstlern nicht nur einfache Projektionen auf eine Leinwand, sondern eröffnet ihnen die Möglichkeit Multiprojektionen auf mehreren Leinwänden zu kreieren.

Multimedia-Aktionen und Lightshows können ebenfalls ein Bestandteil des „Expanded Cinemas“ sein.

Bei dieser Technik der Videokunst werden Multimedia-Aktionen wie zum Beispiel Dia, Film oder Videoprojektionen mit realen Aktionen (Bewegung, Tanz, Theater, usw.) verbunden.

Im Gegensatz zu den traditionellen Filmprojektionen (Kino), befinden sich die Projektoren von Mehrfachprojektionen oft im selben Raum wie die Zuschauer.

Oft ist die Rolle der Zuschauer wichtiger als die eigentliche Filmproduktion. So gleicht keine Vorführung der anderen, weil immer etwas anderes im Raum passiert. Der Ort und der Vorführraum sind aktive Teile des Geschehens.

Expanded Cinema ist vergänglich und beschäftigt sich auch intensiv mit diesem Thema. Der Inhalt der Filme konzentriert sich auf Einmaliges und Vergängliches.

Expanded Cinema kann aus verschiedenen Kunstarten zusammengesetzt sein. Es besteht aus Performance, Theater, Konzert und Installation.

 

Experimentalfilm

Diese Kunstart zu definieren ist beinahe unmöglich, da die Entwicklung dieser Filmart in vielen Ländern unterschiedlich verlaufen ist. In den 20er Jahren entstand der Experimentalfilm im Anschluss an die Avantgardeströmung.

In Europa wurde diese Kunstform erst in den 60er Jahren richtig wahrgenommen.

Weitere gängige Bezeichnungen dieser Sparte der Videokunst sind auch: Avantgarde- und Undergroundfilm und sind Gattungen der Kurzfilme. Eine der wichtigsten Heimstätten des Avantgardefilm ist Europa.

Experimentalfilme sind Filme, die in kein anderes Filmgenre eindeutig passen. Diese Art von der Kunst entzieht sich jeder Art der Definition. Bei Experimentalfilmen ist alles erlaubt, es gibt weder Vorschriften noch Regeln.

Diese Kunstform ist eine Brücke zwischen der bildenden Kunst und dem kommerziellen Kino.

Experimentalfilme sind surreal, kreativ und sind meist konzentriert auf eine einzelne Bewegung oder Handlung, die nur auf der Leinwand so ablaufen kann.

 

 

 

 

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Videokunst allgemein

April 5, 2008

 

Die „neuen“ Medienkünstler arbeiten mit Fotografie, über Video bis zur interaktiven Computerkunst im Internet, Computergrafiken und Computeranimationen.

 

Es gibt viele verschiedene Sparten der Videokunst, deshalb gibt es oft Überschneidungen mit anderen Filmarten.

Zum Beispiel die Grenzen zwischen traditionellen Filmen und den Filmen der Videokunst sind fließend und nicht genau definierbar, da Kunstvideos auch erzählende Eigenschaften haben.

Kunst- und Musikvideos sind auch schwer zu unterscheiden, da sich Videokünstler auch mit der Inszenierung von Musikstücken beschäftigt haben und ihre Filme mit Musikstücken untermalen. Auch die Werbespots verschmelzen mit der Videokunst.

In der heutigen Zeit haben die meisten Musikvideos der Popkultur einen hohen künstlerischen Standard, gleich wie manche Werbespots.

Viele Menschen bezeichnen Musikvideos als modere Kunst.

Ein typisches Merkmal der Videokunst ist, dass man die aufgenommenen Bilder bearbeiten und gleichzeitig betrachten kann. Ein Vorteil der Videokunst ist, dass man Videosequenzen beliebig oft verändern, herausschneiden, kürzen oder hinzufügen kann.

 

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Die Entwicklung der Vidokunst

April 5, 2008

 

  •  Die 60er

Um 1960 wurde die Kunst neu erfunden. Künstler verwendeten neue Medien, wie den Fernseher, um ihre Kunst zu übermitteln. Künstler setzten sich mit der Aufzeichnung von Filmen auseinander. Später verwendeten sie zusätzlich auch den Computer. Im Vordergrund stand die Kunst als Kritik an dem Massenmedium, den Fernseher. Andere Inhalte waren zum Beispiel: persönliche oder kritisch politische Themen.

Die 1. Videokunstausstellung „Exposition of Music – Electronic Television“, fand 1963 statt. Der Pionier der Videokunst June Paik stellte Werke aus, die vorwiegend aus Installationen von Fernsehgeräten, also so genannte „Videoskulpturen“ bestanden.

Die Künstler, die sich mit dieser Art von Kunst auseinandersetzten, beschäftigten sich hauptsächlich mit dem Unbekannten, sie versuchten immer etwas Neues zu kreieren und waren sehr experimentierfreudig.

Sie experimentierten mit dem Monitor und mit der Kamera bezüglich Standort, Licht und Bewegung.

Die Ergebnisse dieser „Experimente“ wurden anfangs nur in Filmotheken gezeigt und erst später in Kunstmuseen aufgenommen.

Die Videokunst wurde mehr und mehr ein fester Bestandteil der zeitgenössischen Kunst und ist heutzutage nicht mehr wegzudenken.

In der Videokunst wird der Fernseh- bzw. Computerbildschirm als „neue“ Leinwand verwendet.

Die Künstler fingen an, ihre Filme nicht mehr über den Monitor laufen zu lassen, sondern machten Großproduktionen, indem sie den Film auf eine Wand projizierten. In den 60er Jahren waren Museen unter den jungen Künstlern verpönt, da sie als zu konservativ galten.

 

  • Die 70er

Die eigentliche Videokunst begann um 1970, als es tragbare und leistbare Videoausrüstung gab.

Ab Mitte der siebziger Jahre konzentrierten sich die Künstler mehr auf Videomontagen. Sie verwendeten dazu verschiedene Techniken der Filmmontage. Es wurden Farbverzerrungen, Blue-Box Effekte und Tonmontagen mehr und mehr verwendet.

 

  • Die 80er

Um 1980 verbanden Künstler Videoinstallationen mit anderen Materialien und entwickelten so Gesamtkunstwerke, die sich über ganze Räume erstreckten. Später kreierten Künstler auch plastisch-elektronische Erlebnis-Installationen. In dieser Zeit wurden die Computertechniken in die Arbeit der Videokünstler voll und ganz integriert.

Die „erschaffenen“ Bilder wurden dadurch immer künstlicher und unrealistischer. Die Künstlergeneration der 80er Jahre bezieht die TV-Medien in ihre Arbeiten als selbstverständliche Medien mit ein.

Die Technik und Medien werden mehr und mehr digitalisiert.

 

 

 

 

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Videokunst

April 5, 2008

 

Die Medienkunst ist eine relativ neue Kunstform und entwickelte sich aus der Videokunst.

 

Filme im Allgemeinen dienten hauptsächlich zur Unterhaltung. Die Videokunst verwendet oft ungewohnte Gestaltungsmittel und ist meist das radikale Gegenteil der Unterhaltungsindustrie. Videokunst steht dem kommerziellen Fernsehen kritisch gegenüber.

 

Die Videokunst ist eine Kunstform der Gegenwart und wurde in vielen Kunsthochschulen in den Lehrplan einbezogen. Es wurden auch eigene Kunsthochschulen für den Bereich der Medienkunst gegründet.

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Zielsetzung

April 5, 2008

 

Valie Export will auf aktuelle Themen aufmerksam machen. Sie will, dass Menschen anfangen nachzudenken. Die Voraussetzung für eine Auseinandersetzung mit einem Problem ist die Wahrnehmung. Valie versuchte mit künstlerische Mittel (z.B.: bewegtes Bild) daran zu arbeiten, neue Blickpunkte und Ansichten zu vermitteln („Reaktive Kunst“).

Valie Export „benutzte“ ihren Körper gerne für ihre Kunst. So führte sie die sogenannte „Genitalpanikhose“in einem Kunstkino vor.

(Das Problem der Frauenemanzipation, der Schritt vom Objekt einer Kultur zum Subjekt, ist stark mit dem Problem der Sexualität verknüpft, das der man auf ›seine‹ weise gelöst hat. insofern, da die Lösung durch die Frau noch aussteht, ist die Frauenemanzipation ein ringen um die Grundlagen einer neuen Kultur. mit der Aktionshose ›Genitalpanik‹ (1969), einer Hose bei der Scham und Vagina frei zu sehen waren, und mit welcher Hose ich mich durch die engen Kinoreihen zwängte, versuchte ich ein den Diskurs unserer Kultur bestimmendes Symbol bloßzulegen, die Tabuisierung der Geschlechtsmerkmale aus der Sphäre der Sinnentfremdung zu bergen… – Valie Export)

Abb.9

 

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Mittelpunkt der Kunst von Valie Export

April 5, 2008

 

Valie Export beschäftigt sich mit verschiedenen Fragestellungen wie z.B.: Was Wirklichkeit tatsächlich ist, wie Wahrnehmung funktioniert. Sie beschäftigt sich aber auch damit, wie sich Menschen Bilder von der Realität machen und wie diese entstehen. Durch ihre Kunst hinterfragt Export auch die Rolle und Identität der Frau. Mir ihrer Kunst will Valie Frauen Mut zur Selbstbestimmung machen. Die Rolle der Frau sollte sich ändern – hat sich geändert. Kunst hat dabei eine wichtige Rolle gespielt. So rief Valie Export zu Verweigerung der Rolleneinhaltung auf und forderte Gleichberechtigung.

 

Mit dem Feminismus wurde Valie das 1. Mal Mitte der 60er konfrontiert. In einer Zeitschrift las sie über Künstlerinnen, die neue Strukturen in die Kunst brachten. Ihr gefiel der Gedanke und beschäftigte sich weiter mit der Kunst und dem Feminismus.

Mit ihrer Kunst wollte sie das Bewusstsein aller beeinflussen, um eine menschliche Wirklichkeit zu schaffen.

Es gab eine große Spanne von Reaktionen von ihrem „Publikum“: einige waren betroffen, andere schockiert. Manche fanden ihre Kunst und ihre Iideen innovativ, andere wollten sich nicht mit diesen Themen auseinander setzen. Mit ihren Aktionen und Filmen sorgte Valie ständig für Aufsehen und teilweise auch heftige ablehnende Reaktionen, da sie sehr gesellschaftskritisch war.

Durch ihre Umgestaltung der Zigarettenpackung machte Valie deutlich, dass Kunstproduktionen auch gleichzeitig immer Warenproduktionen sind.