

Aktionskünstler wollen mit ihrer Kunst das Interesse des Publikums sich ziehen.
Sie wollen das Leben mit der Kunst verbinden.
Aktionen dieser Kunstart kann man mit verschiedenen Kunstarten wie zum Beispiel den Tanz, Malerei, Musik und Theater verbinden.
Expanded Cinema
Der Begriff „Expanded Cinema“ entstand in der Zeit der Kunstbewegung der 60ger und 70er Jahre.
Das „Expanded Cinema“ dient zur Erweiterung der Filmvorführung und ist ein relativ neues Präsentationsformat.
Das „erweiterte Kino“ ermöglicht den Künstlern nicht nur einfache Projektionen auf eine Leinwand, sondern eröffnet ihnen die Möglichkeit Multiprojektionen auf mehreren Leinwänden zu kreieren.
Multimedia-Aktionen und Lightshows können ebenfalls ein Bestandteil des „Expanded Cinemas“ sein.
Bei dieser Technik der Videokunst werden Multimedia-Aktionen wie zum Beispiel Dia, Film oder Videoprojektionen mit realen Aktionen (Bewegung, Tanz, Theater, usw.) verbunden.
Im Gegensatz zu den traditionellen Filmprojektionen (Kino), befinden sich die Projektoren von Mehrfachprojektionen oft im selben Raum wie die Zuschauer.
Oft ist die Rolle der Zuschauer wichtiger als die eigentliche Filmproduktion. So gleicht keine Vorführung der anderen, weil immer etwas anderes im Raum passiert. Der Ort und der Vorführraum sind aktive Teile des Geschehens.
Expanded Cinema ist vergänglich und beschäftigt sich auch intensiv mit diesem Thema. Der Inhalt der Filme konzentriert sich auf Einmaliges und Vergängliches.
Expanded Cinema kann aus verschiedenen Kunstarten zusammengesetzt sein. Es besteht aus Performance, Theater, Konzert und Installation.
Diese Kunstart zu definieren ist beinahe unmöglich, da die Entwicklung dieser Filmart in vielen Ländern unterschiedlich verlaufen ist. In den 20er Jahren entstand der Experimentalfilm im Anschluss an die Avantgardeströmung.
In Europa wurde diese Kunstform erst in den 60er Jahren richtig wahrgenommen.
Weitere gängige Bezeichnungen dieser Sparte der Videokunst sind auch: Avantgarde- und Undergroundfilm und sind Gattungen der Kurzfilme. Eine der wichtigsten Heimstätten des Avantgardefilm ist Europa.
Experimentalfilme sind Filme, die in kein anderes Filmgenre eindeutig passen. Diese Art von der Kunst entzieht sich jeder Art der Definition. Bei Experimentalfilmen ist alles erlaubt, es gibt weder Vorschriften noch Regeln.
Diese Kunstform ist eine Brücke zwischen der bildenden Kunst und dem kommerziellen Kino.
Experimentalfilme sind surreal, kreativ und sind meist konzentriert auf eine einzelne Bewegung oder Handlung, die nur auf der Leinwand so ablaufen kann.